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Langfristig werden nur die Krankenhäuser
überleben, die sich rechtzeitig auf die veränderte
Situation einstellen!
Rechnungswesen
- Vorbereitung
auf das neue Entgeltsystem
- Minimierung
der Betriebskosten durch Kontrolle und Steuerung von Leistungsmenge
und Kosten
- monatliche
Soll-Ist-Analysen hinsichtlich Pflegetagen, Verweildauer,
Fallzahlen, Leistungen, Kosten nach Kostenarten
- rechtzeitige
und laufende Information aller Verantwortlichen im Krankenhaus
und nötigenfalls Einleitung von Gegensteuerungsmaßnahmen
- Kann
eine Leistung nicht zum Entgelt der entsprechenden Fallpauschale
angeboten werden, ist sie einzustellen oder müssen
Mehrkosten in Kauf genommen werden (Problem: Quersubventionierung)
- Aufbau
einer effizienten patientenbezogenen Kostenträgerrechnung
Organisation
- Vorbereitung
auf die strukturellen Veränderungen in der Krankenhauslandschaft
- DRGs
wirken genauso wie schon Fallpauschalen, Sonderentgelt,
vor- und nachstationäre Behandlung, ambulantes Operieren,
bettenreduzierend
=> in Flächenstaaten mit vielen
kleinen Krankenhäusern werden ganze Krankenhäuser
oder Abteilungen an die Rentabilitätsgrenze gelangen
=> Umstrukturierung des Krankenhauses
oder Eliminierung
Planung
- Optimierung
der Ablaufstrukturen im Krankenhaus
- Optimierung
des Dienstleistungsprogrammes
- Entwicklung
von Unternehmensstrategien
Marketing
- Entwicklung
einer konsumenten (patienten) orientierten Denkweise
Patient.Nicht Bittsteller, sondern Kunde
- Entwicklung
entsprechender produkt-, preis- und kommunikationspolitischer
Strategien
- Entwicklung
eines effizienten Qualitätsmanagement: bei identischen
Preisen werden nur die Krankenhäuser überleben,
die die beste Qualität anbieten können
Wirkungen der Reformen von GSG und DRG-Entgeltungen
- Veränderung
der Krankenhausträgerstrukturen
- prognostizierte
Beeinflussung der flächendeckenden Versorgung der
Bevölkerung bisher nicht eingetreten
- Förderung
der Konzentration und Spezialisierung der Leistungserbringung
- von
Kritikern prognostizierte Verlangsamung von Innovation
und Umsetzung des medizinischen Fortschritts ist bisher
nicht eingetreten
- Förderung
des Primats der Wirtschaftlichkeit
- Patient
wird zum Kosten- und Erlösträger
- Strukturveränderungen
im Krankenhaus und im stationären Sektor: Bettenreduktion,
Verweildauersenkung, Rentabilitätsprobleme mit "Marktaustritt"
ineffizienter Klinken
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